In diesem Schuljahr beteiligte sich die 8. Jahrgangsstufe am Aktionstag „Mitmachen Ehrensache“, der am 5. Dezember, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, stattfand. An diesem besonderen Tag hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Schule für einen Tag zu verlassen und in die Berufswelt einzutauchen. Für viele von ihnen war dies eine spannende und lehrreiche Erfahrung.
Das Besondere an dieser Aktion ist, dass die Jugendlichen auf ihren erarbeiteten Lohn verzichten und stattdessen das Geld für einen „guten Zweck“ spenden. Dies ermöglicht nicht nur einen Einblick in verschiedene Berufe, sondern fördert auch das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement und die Bereitschaft, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben.
Die Aktion wurde von der Schulsozialarbeiterin Franziska Rist betreut, die im Erzbischöflichen Kinderheim Haus Nazareth tätig ist. Sie unterstützte die Schülerinnen und Schüler während des gesamten Projekts und nahm gemeinsam mit drei motivierten Schülerinnen des Progymnasiums an einem traditionellen Dankesfest teil, bei dem die Erfolge der Aktion gefeiert wurden.
Dank des Engagements der Schülerinnen und Schüler konnten beeindruckende 750 Euro gesammelt werden. Diese Summe wird dem Förder- und Betreuungsbereich (FuB) in Mengen zugutekommen. In der OWB (Offene Werkstatt für Behinderte) gibt es verschiedene Bereiche, darunter Arbeit und Bildung sowie den Förder- und Betreuungsbereich. Letzterer richtet sich an Personen mit Behinderung, die einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben, und bietet ihnen umfassende Betreuung.
Die Betreuerinnen, die am Aktionstag ebenfalls teilnahmen, waren begeistert von den Ergebnissen und nahmen den Scheck mit großer Freude entgegen. Sie bedankten sich herzlich beim Progymnasium für die Unterstützung.
Ein besonderes Dankeschön gilt auch allen Betrieben, die sich am Aktionstag beteiligt haben. Ihr Engagement zeigt, dass auch sie ein großes Herz für andere haben und bereit sind, einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten. Durch solche Aktionen kann ein positiver Einfluss auf das Leben anderer Menschen ausgeübt werden, und ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt werden.


