9. Klasse UNESCO-Stunde: Sonnenaufgang am Federsee

Als Abschluss der UNESCO Stunde in Klasse 9 in diesem Schuljahr gab es das Angebot, den Tag auf eine ganz besondere Weise zu beginnen. Ein gemeinsames Frühstück, bei Sonnenaufgang auf dem Federseesteg.

Die UNESCO-Stunde in Klasse 9 beschäftigt sich an mehreren Nachmittagen im Schuljahr mit dem Naturraum „Federsee“, seiner Geologie und seiner Entstehung während der vergangenen Eiszeiten und seiner Bedeutung für den europäischen Vogelzug. Als größtes zusammenhängendes Moor Südwestdeutschlands kommt dem Federseeried auch eine wichtige Bedeutung als Naturerbe Mitteleuropas zu, dem man sich als Schule vor Ort nicht verschließen kann. Vogelexkursionen mit Ferngläsern und KI zur Identifikation von Vogelstimmen, sollen dabei auf die enorme Artenvielfalt im Federseeried und seine Schutzwürdigkeit hinweisen.
Bei klarem Himmel und frischer Morgenluft trafen sich vier Schülerinnen und Schüler mit Herrn Hoffmann um 5.00 Uhr morgens auf dem Parkplatz am Federseemuseum. Auf dem Weg zur Plattform im Federsee zeigten die ersten Vögel schon Aktivität. Feldschwirl, Teichrohrsänger, Blässralle, Stockente und Rohrschwirl waren schon munter. Auch eine Bekassine konnte beim Flug über den See beobachtet werden. Am Ende des Steges wurde die Gruppe mit lautem Geschrei von Lachmöwen und Flussseeschwalben begrüßt. Auf dem dort befindlichen Brutfloß konnten Küken der Flussseeschwalben beobachtet werden, die, sobald die Sonne über dem Horizont stand, von ihren Eltern mit Unmengen an kleinen Fischen gefüttert wurden. Eine Überraschung war dann der Besuch eines Bibers, der, in aller Gemütlichkeit und Ruhe, in der Nähe des Stegs Seerosenstängel frühstückte. Auf dem Rückweg waren dann noch vereinzelt junge Bartmeisen im Schilf zu beobachten.
Der Federsee bietet zu jeder Tageszeit ein beeindruckendes Naturschauspiel – früh morgens, bei schönem Wetter, ist es aber besonders schön.

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